453,8 Kilometer – 14 Caffè Americano – 10 Gerichte – 3 Haciendas – 1000 Eindrücke

Als Präsident García Moreno im Jahr 1861 das Projekt „Eisenbahn in Ecuador“ startete dachte niemand an den Zug der heute zwischen der Hauptstadt Quito in den Anden und dem Finanzzentrum Guayaquil am Pazifik verkehrt. Die Ingenieure waren vielmehr herausgefordert auf 453,8 Kilometern 3609 Höhenmeter zu bewältigen. Einige technische Meisterleistungen waren nötig um das Projekt zu verwirklichen. Teile der Strecke erhielten die Auszeichnung „schwierigste Bahnstrecke der Welt“.

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High-End Technik- James Bond und der Blick ins All

Neben den Post Hippies und dem größten Loch der Welt hielt die Wüste Chiles noch ein weiteres Highlight für uns bereit. Einen Besuch im European Southern Observatory inklusive Übernachtung.

Während sich Dirk in den kommenden Wochen durch 1 ½ Stunden Interview- und Gigabyte von Bildmaterial wälzen wird, schreibe ich die ersten Zeilen über ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis.

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Mehr Zukunft als Vergangenheit

Wohin gehen Gründer mit innovativen Ideen aber ohne Kapital? Anschubfinanzierungen suchen viele direkt im Silikon Valley und übersehen ein weltweit herausragendes Programm für Gründer.

Wer bereit ist mit ein paar Einschränkungen zu leben, dem bieten sich in der Hauptstadt Chiles – 10.000 Kilometer südlich von San Francisco – Bedingungen, die selbst im Silikon Valley nicht zu finden sind. Aber nicht nur für Gründer ist interessant, was die Regierung des lateinamerikanischen Andenstaates aufgebaut hat (Computerwoche berichtete). Auch Verantwortliche in Politik und Förderinstitutionen sollten nach Chile schauen, wenn sie Anregungen für das digitale Deutschland suchen.

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Post Hippies, Pauschaltouristen und das größte Loch der Welt

Die Atacama Wüste im Norden Chiles gehört zu den trockensten Gegenden der Erde. Wer sich hier in die Dünen setzt hat gute Chancen für den Rest seines Lebens keinen Regen mehr abzubekommen.  20% Luftfeuchtigkeit, Temperaturen um 30 Grad am Tag und nahe Null in der Nacht. Trotz – oder gerade wegen – des extremen Klimas kommen jedes Jahr tausende Touristen – vom Post Hippie über den Rucksackreisenden bis zum Pauschaltouristen – in die Atacama Wüste.

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Chicago Boys, Erkältung und ein kaputtes #MacBook in #Santiago

Zwischen 1975 und 1982 sahen ein paar chilenische Absolventen der Universität Chicago unter der Regierung des Diktators Augusto Pinochet eine Gelegenheit gekommen, die liberalen Theorien Friedrich August von Hayeks und Milton Friedmans in der Praxis umzusetzen und die wirtschaftliche Talfahrt des Landes zu stoppen. Das Militärregime versuchte auf diesem Weg demokratische Defizite durch wirtschaftliche Erfolge auszugleichen. Viele traditionell öffentliche Unternehmen wurden privatisiert und sind bis heute dem freien Markt überlassen. Obwohl das Experiment als gescheitert gilt, sind die Ergebnisse der damals eingeleiteten „Schocktherapie“ bis heute sichtbar. Aber auch ein liberales Wirtschaftssystem bringt mitunter seltsame Erscheinungen hervor.

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